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Was macht den Reiz der Escape Games aus? – Teil II

Was die Menschen an Live Escape Games reizt

Seit ca. 2 Jahren eröffnen auf der ganzen Welt zahlreiche Escape Games – über deren genaue Entstehung haben wir Euch bereits in unserem Teil I zu den Live Escape Games berichtet.

Gerade in den vergangenen Monaten ließ sich in Deutschland beobachten, dass beinahe monatlich ein neuer Anbieter auf den Markt gekommen ist. Zuerst vor allem in den Großstädten vertreten, hat der Trend inzwischen auch kleinere Städte erreicht. Selbst wir bemerken inzwischen nach unserer sehr kurzen Zeit am Markt bereits, dass immer mehr Besucher schon einmal ein Live Escape Game gespielt oder zumindest davon gehört oder gelesen haben.

Aber was ist es, das die Menschen an diesem neuartigen Spielkonzept fasziniert und begeistert und die unterschiedlichsten Zielgruppen in seinen Bann zieht? Unsere jüngste Besucherin war 4 Jahre alt, der älteste Besucher 82…

Was diese Generationen an Teilnehmern verbindet, ist, so unglaublich es vorerst klingen mag, der Spieltrieb. Was für Kinder selbstverständlich ist, dazu hat man als Erwachsener nur noch selten die Gelegenheit – außer den üblichen Brettspielen, gibt es nur wenige Situationen, in denen man sich wieder wie Kind fühlen und verhalten, rätseln, spielen, knobeln darf.

Rätseln, Tüfteln – Abschalten

Genau das ist es, was die Live Escape Games ermöglichen: Raum für „wieder Kind sein“. Gleichzeitig spielt mit Sicherheit die zunehmende Digitalisierung in unserem Alltag eine besondere Rolle für die Beliebtheit des Spielkonzeptes. Viele Teilnehmer nehmen beispielsweise bewusst ihr Handy nicht mit in den Raum, wollen für eine Stunde komplett in die Geschichte eintauchen, sich von Bildschirmen und Technik distanzieren und genießen, dass wieder einmal „live“ und „in echt“ gespielt werden kann.

Da passiert es nicht selten, dass die Besucher sich so sehr in der Geschichte wiederfinden, dass man kurz vor Ablauf der Zeit jemanden aus dem Captainraum sagen hört: „Schneller, wir ertrinken sonst!“ – da wird eben die tatsächliche Realität auch (zum Glück) mal vergessen.

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